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Einsatz für Hebammen und Ehrenamt

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So hat die Versammlung Maßnahmen zur Sicherung und  zum Ausbau der Geburtshilfe angemahnt. Sie fordert die politisch Verantwortlichen im Bereich des Gesundheitswesens auf, die Geburtshilfe durch Hebammen bundesweit flächendeckend sicherzustellen. Hebammen sind neben ihrer medizinischen Unterstützung bei der Geburt auch wertvolle Begleiterinnen für werdende Mütter und Väter und sensible Ratgeber während einer oft schwierigen Lebensphase. Ein weiterer Beschluss nahm die Ehrenamtspauschale für Vorstände gemeinnütziger Vereine in den Blick: Diese soll in Zukunft an die steuerlich absetzbare Übungsleiterpauschale angepasst werden.

In einer konzentrierten Arbeitsatmosphäre wurden weitere wichtige gesellschaftspolitische Themen diskutiert. So verabschiedeten die Teilnehmerinnen ethische und frauenpolitische Leitlinien zur Reproduktionsmedizin. Ein Themenfeld, das durch rasante wissenschaftliche Fortschritte geprägt ist und damit klare ethische Richtlinien für  die psychische und physische Gesundheit von Mutter und Kind erfordert. Für unverzichtbar erklärte die Delegiertenversammlung unter dem Vorsitz von Dr. Maria Flachsbarth die Umsetzung des Rechts auf befristete Teilzeit, um eine tatsächliche partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zu erreichen. Hier schließt sich die Forderung nach der sogenannten „Mütterrente“ für Kinder an, die vor 1992 geboren sind. Die Delegierten sprachen sich erneut aus für eine Stärkung der Ökumene als maßgebliches Ziel des KDFB.

 

Autor: Elisabeth Böswald-Rid, KDFB-Öffentlichkeitsreferentin
24.10.2017
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